STIMMEN ZU LAVARINI & ORCHESTER

Presseauszug:

Einzigartig, variantenreich

Sarganserländer, 12. April 2017

Schon das Eingangsstück «Luthers Castle» war Teil des Zyklus «Huldrych (Zwingli)» von Enrico Lavarini. Unisono gab das Orchester das Thema von Zwinglis Kirchenlied «Herr, nun selbst den Wagen halt» vor. In nicht weniger als 19 Sätzen hat der Komponist das Thema variationsreich abgewandelt, mal in kompaktem Duktus, mal mit verschlungener Melodienführung, wobei aber der vom Herr zu haltende «Wagen» unüberhörbar durchschien – wie schon die «feste Burg» auch als geistliches Kampflied klassiert. Das Adagio am Schluss ist aber alles andere als kämpferisch; es läuft im allmählichen Pianissimo ganz fein aus...
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«Eine Musik wie ein Paradiesgarten, mit Rosen und Zypressen, aber auch mit Stacheln und Giftpflanzen drin», umschrieb einmal die Diskothekexpertin Mere Lüthi dieses Werk. Und so wurde die Sinfonie vom Concentus rivensis auch interpretiert. Anhaltend und mit Standing Ovation war der Schlussapplaus für dieses einzigartige Konzert mehr als verdient.

Musik für Geniesser

Liechtensteiner Vaterland, FL, 18. Juni 2013

Wenn Concentus rivensis zum Konzert einlädt, pilgern die Klassikfreunde aus der ganzen Region herbei. Trotz der warmen Temperaturen draussen fanden sich viele Zuhörerinnen und Zuhörer in Schaan ein und genossen Leidenschaft und Präzision des Sinfonierorchesters unter der Leitung des Dirigenten Enrico Lavarini.
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Der Schweizer Komponist und Dirigent komponiert (…) Werke für Concentus rivensis. So auch dieses Jahr, in welchem er eine Vokalkomposition zu Rainer Maria Rilkes "Im Kirchhof zu Ragaz" schuf. Die Gedichte Rilkes wurden mit viel Finesse und Emotion vom Rheintaler Samuel Zünd gesungen. Der Bariton verstand es, sich in das vom Komponisten dirigierte Orchester nahtlos einzufügen und brache dadurch die ganze Schönheit wie Tragik der Worte, aber durch der Musik zum Vorschein.
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Die Berufsmusikerinnen und Berufsmusiker aus Liechtenstein, der Schweiz , Österreich sowie Deutschland präsentierten "Die Unvollendete" mit so viel Hingabe und einem so hohen Mass an Präzision, dass es am Ende die Besucher des Konzertes mit stehenden Ovationen dankten.
Das Sinfonieorchester Concentus rivensis bot unter der Leitung von Enrico Lavarini ein wunderbares Konzert, welches für die fehlenden Sonnenstrahlen im dunklen Konzertsaal mehr als entschädigte.

Der Musikalische Kosmos des Enrico Lavarini

Carmela Konrad, Sopranistin, April 2012

Seit ich 2006 in der Uraufführung des Oratoriums Vitus zum ersten Mal mit Enrico Lavarinis Musik in Berührung kam, liess mich seine Musikwelt nicht mehr los.
Die grosse Sopran-Partie in seinem Weihnachtswerk Quem pastores laudavere durfte ich 2007 das erste Mal singen.
Die Leidenschaftlichkeit seiner Musik, die unverkennbare, geniale, energiegeladene und farbenreiche Tonsprache zieht mich immer wieder in ihren Bann.
Die Musik Enrico Lavarinis beeindruckt durch grossen Reichtum überraschender und unterschiedlicher Kontraste. Seine schöpferische Kraft umfasst die sanftesten, innersten, leisesten und kostbarsten Seelenregungen bis hin zum überschäumenden, spannungsgeladenen, bedingungslosen Ausbruch.
Enrico Lavarinis Musik verzaubert durch ihre bis ins feinste Detail ausgespürte, farbenreiche Instrumentation und ihrem Reichtum an wunderbaren, erhebenden und überraschenden Melodien.
Enrico Lavarini gelingt es in seinem Werk Quem pastores laudavere auf wunderbarste Weise, die weihnachtliche Botschaft von Liebe, Hoffnung, Freude und Licht weiter zu geben.
Seine Musik spricht unmittelbar zu mir. Unsere künstlerische Zusammenarbeit ist mir sehr wertvoll.

Aargauer Zeitung, 20. Dezember 2012

Enrico Lavarini führte in der Pfarrkirche Sins mit drei Solisten und rund 90 Mit-wirkenden des Chors und Orchesters Concentus rivensis sein Werk “Quem pastorales laudavere” auf. Das Publikum war begeistert und drückte dies durch stehende Ovationen aus.
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Frei von Sentimentalität geht Lavarini konsequent seinen eigenen Weg und inszeniert auf eindrückliche Weise das Wechselbad grosser Gefühle.
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Der Komponist scheut keine Extreme, schafft Raum für flüsterleise Töne ebenso wie für intensives, raumfüllendes Klangvolumen. Unerschöpflich kreativ und mit akribischer Sorgfalt.
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Die Grösse eines Werkes zeigt sich erst in einer brillanten Performance. Die drei professionellen Solisten zeigten eine exzellente Leistung und überzeugten darüber hinaus durch gefühlvolle Interpretation und starke Ausdruckskraft.
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Fazit: ein fantastisches Konzerterlebnis.

Sarganserländer, 23. Oktober 2012

Das Orchester Concentus rivensis ist nicht zuletzt durch die ungewöhnlich gestaltete Folge seiner Konzertprogramme bekannt geworden. In den Sinfoniekonzerten im November bleibt es seinem Ruf treu.

Neue Zuger Zeitung, 20. Dezember 2011

Standing Ovations waren Ausdruck der Freude (...) für ein berauschendes Konzerterlebnis.
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Fantastischer Klangreichtum (...) Gehaltvolle, zeitgenössische Musik, die mit dem Herzen verstanden werden darf. (...) Mystische Ausdruckskraft.
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Der Komponist und Dirigent [Enrico Lavarini] (...) führte akzentuiert und leidenschaftlich und wurde zu Recht vom Publikum begeistert gefeiert. Ein fantastisches Konzerterlebnis.